Erschreckende Zustände!

Täglich müssen Patienten am Gang schlafen

 
In Wiens Spitälern gibt es auch außerhalb der Grippezeit Probleme, alle Patienten in Zimmern unterzubringen. Im Wilhelminenspital etwa müssen laut Betriebsrat 35 bis 45 Patienten pro Tag in Betten am Gang schlafen.

Täglich bis zu 45 Gangbetten, das sei nicht nur im Wilhelminenspital sondern in jedem Wiener Gemeindespital ein Problem, sagt Betriebsrat Günter Wukovits gegenüber Radio Wien. „Vorige Woche war es einmal so weit, dass wir nicht einmal mehr ein Bett gehabt haben. Da wurde ein Bett akut gesucht, um noch einen Patienten unterzubringen. In Wahrheit sind wir knapp davor, dass wir zwei Patienten in ein Bett legen müssen“, so Wukovits.

„Absolutes Versagen in der Politik“

Neben den Patienten kritisiert auch das Arbeitsinspektorat die Gangbetten, da sie die Fluchtwege verstellen und eine erhöhte Verletzungsgefahr für das Personal bringen „Und passieren tut im Endeffekt nichts“, ärgert sich Wukovits. Schuld daran sei, dass immer mehr Patienten ins Spital statt in eine geriatrische Einrichtung gehen. „Heimschicken kann man sie auch nicht. Also meines Erachtens ist das ein absolutes Versagen in der Politik“, so Wukovits.

Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2772247/
4.5.2016


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